Auszubildende von Bausch + Ströbel bauen Dosiermaschine für die Stadt Ilshofen
In der Regel füllen die Maschinen und Anlagen von Bausch + Ströbel hochwertige Medikamente in Spritzen, Ampullen oder Fläschchen ab. Meist handelt es sich hierbei um große Hochleistungsanlagen. Das Unternehmen stellt aber auch kleinere Maschinen für den Laborbereich her und für Messen oder den "Tag der offenen Ausbildung" werden die handlicheren Labor-Dosiermaschinen auch schon mal "zweckentfremdet": dann wird hier nicht Medizin, sondern leckerer Fruchtcocktail für Gäste abgefüllt.
Bei einer Wirtschaftsmesse vor einigen Jahren hatte sich Ilshofens Bürgermeister Roland Wurmthaler von Bausch + Ströbel, dem größten Arbeitgeber seiner Gemeinde, eine solche Dosiermaschine als Attraktion für den eigenen Messestand ausgeliehen. "Und das kam bei unseren Standbesuchern damals wirklich gut an", erinnert sich Wurmthaler. Im vergangenen Jahr bei der Hohenloher Arena-Messe war der Stand der Stadt Ilshofen allerdings nicht mit einer solchen Maschine ausgestattet. Leider, wie der Schultes fand. Doch schließlich, so dachte er sich, "sind wir hier doch auf einer Verbrauchermesse" - und Bausch + Ströbel hatte seinen Messestand ganz in der Nachbarschaft. Warum also nicht dort eine solche Maschine für künftige Auftritte der Stadt bestellen? Und genau das tat Wurmthaler dann auch. "Bei einer Verbrauchermesse rechnen wir ja eigentlich nicht mit Aufträgen", meint Geschäftsführer Siegfried Bullinger schmunzelnd. Die wirklichen Kunden, meist Vertreter bekannter Pharmazeuten, sind eben doch auf Fachmessen anzutreffen. Doch war es keine Frage, dass Wurmthaler eine Zusage bekam.
Die Monate vergingen und die spaßhafte Bestellung geriet in Vergessenheit - zumindest im Ilshofener Rathaus. Bei Bausch + Ströbel hingegen erinnerte man sich noch gut an das Versprechen, das man dem Schultes 2011 gab: und so erhielten die Auszubildenden aus den Bereichen Mechanik und Elektrik den Auftrag, eine spezielle "Bürgermeistermaschine" zu bauen. Diese Dosiermaschine wurde nun in der Woche vor der Hohenloher Arena-Messe in der Lehrwerkstatt von Bausch + Ströbel geplant und montiert. Pünktlich zur Messe war sie fertig und war dann während der Messe am Stand von Bausch + Ströbel zu besichtigen. Am letzten Messetag wechselte sie dann den Besitzer: um 17 Uhr wurde sie Roland Wurmthaler als Vertreter der Stadt Ilshofen als Geschenk übergeben. Sie hat übrigens die Maschinennummer BMM 2012 - die "Bürgermeistermaschine".
Was aber hat die Stadt Ilshofen nun mit dieser Dosiermaschine vor? Sollen damit etwa Gemeinderatssitzungen aufgelockert werden? Denn, so merkte Siegfried Bullinger bei der Übergabe schmunzelnd an, man könne die Füllmenge natürlich variieren, etwa von 2cl bis 250 ml - also quasi von Schnapsglas- bis Viertelesgröße. Daran, so meinte Wurmthaler lachend, sei eher nicht gedacht. Vielmehr soll das Geschenk bei verschiedensten öffentlichen Anlässen der Stadt zum Einsatz kommen. Seien das nun Messen oder öffentliche Veranstaltungen im Rathaus. Für "Cocktail-Rezeptideen" sei man aber durchaus dankbar, würden sich solche doch sicher nicht in der offiziellen Bedienungsanleitung finden, so Roland Wurmthaler schmunzelnd. Er bedankte sich ganz herzlich im Namen der Stadt Ilshofen bei Bausch + Ströbel für diese gelungene Überraschung.
Richtfest bei Bausch+Ströbel
Die bisher größte Investition in der über 40-jährigen Firmengeschichte des Spezialmaschinenherstellers Bausch +Ströbel schreitet voran: Für 20 Millionen Euro entstehen am Standort Ilshofen Montagehalle, Lager- und Büroflächen. Im Juni war feierliche Grundsteinlegung, am 12. Oktober konnte nun bereits Richtfest gefeiert werden.
Die Arbeiten seien im Zeitplan, alle drei Bauabschnitte sollen bis Mitte 2012 bezugsfertig sein, meinte der geschäftsführende Gesellschafter Markus Ströbel in seiner Begrüßungsrede. Er bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten und ging dann kurz auf die Bauwerke selbst ein. Das größte Gebäude wird eine 6000 Quadratmeter große Montagehalle mit angeschlossener Versandhalle.
Der zweite Bau, welcher sich zwischen der neuen und der alten Montagehalle befindet, beinhaltet im Erdgeschoss ein Kleinteile- und ein Kommissionierlager. Im ersten Obergeschoss sollen Schulungs- und Besprechungsräume sowie eine Kantine mit angeschlossener Küche eingerichtet werden. Die Nutzfläche in beiden Stockwerken beträgt 3.500 Quadratmeter, worin die vorgesehene Dachterrasse nicht mitgerechnet ist. Das letzte Bauteil, ein Bürogebäude, hat insgesamt vier Stockwerke mit einer Fläche von ebenfalls 3.500 Quadratmetern. In den zwei oberen Stockwerken sollen die Elektroabteilungen untergebracht werden, im Erdgeschoss werden Meisterbüros und Kundenbesprechungsräume eingerichtet und im Untergeschoss Sozial- und Technikräume. "Insgesamt entstehen hier 13.000 Quadratmeter neue Nutzfläche, was deutlich mehr als die Hälfte der bisherigen Nutzfläche ist", so Markus Ströbel.
Derzeit laufen die Montagearbeiten für die Bereiche Heizung, Lüftung und Sanitär sowie die Elektroarbeiten.
Ende Oktober werden die Fenster eingebaut, so dass die Fassaden vor dem Winter geschlossen werden können. In den nächsten Wochen werden auch die Dachabdichtungen auf der Montagehalle und dem Kommissionierlager aufgebracht, damit die Dächer ebenfalls vor dem Wintereinbruch geschlossen werden. Die vorgesehene Photovoltaikanlage auf dem Dach der Montagehalle wrd ab Mitte November montiert.
Kurz ging Markus Ströbel in seiner Rede auch auf die Tradition des Richtfestes ein. "Das Richtfest lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurück nachweisen und soll vor allem den Dank an die am Bau Beteiligten und den Dank gegenüber Gott für Bewahrung vor Unglück zum Ausdruck bringen." Vor allem in der Schweiz sei es früher üblich gewesen, dass die eingeladenen Gäste zuerst gemeinsam das Dach eindeckten, bevor es an den gedeckten Tisch ging. Diese Tradition werde er aber nicht mehr aufleben lassen, meinte er schmunzelnd. Wohl aber lud er alle zu einem zünftigen Mahl ein, nachdem der Richtspruch gesprochen und die schön geschmückte Richtkrone feierlich aufs Dach gezogen worden war.
Bausch+Ströbel Finalist bei Wettbewerb Entrepreneur des Jahres 2011
Man fühlte sich ein wenig an eine Oscar-Verleihung erinnert: Die Gäste wurden mit schicken Autos vorgefahren, schritten über einen roten Teppich und wurden auf dem Weg in die Alte Oper in Frankfurt gleich fotografiert: bei einer Gala mit hochkarätigen Gästen aus Politik und Wirtschaft wurden hier die Sieger des Wettbewerbs "Entrepreneur des Jahres 2011" bekannt gegeben und geehrt. Unter den Finalisten waren in diesem Jahr auch Vertreter aus dem Landkreis Schwäbisch Hall: Siegfried Bullinger und Markus Ströbel, die beiden geschäftsführenden Gesellschafter des Spezialmaschinenherstellers Bausch + Ströbel in Ilshofen.
Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young würdigt jedes Jahr herausragende Unternehmer als "Entrepreneure des Jahres". "Wir erhielten in diesem Jahr erstmals die Einladung, uns hier doch zu bewerben", erinnert sich Siegfried Bullinger. Die Bewerbungsunterlagen wurden eingereicht, zwei Mitarbeiter von Ernst & Young besuchten das Unternehmen dann zum ausführlichen Interview. Als die Nachricht kam, dass sie es auf Anhieb unter die 65 Finalisten geschafft hatten, freuten sich Markus Ströbel und Siegfried Bullinger sehr: "Bei bundesweit 300 nominierten Unternehmen ist das schon etwas Besonderes."
Die Einladung zur Gala in der Alten Oper in Frankfurt, in der die Preisverleihung am vergangenen Freitag stattfand, nahmen sie mit Freuden an. Hier wurden zuerst alle Finalisten geehrt, bevor dann verkündet wurde, wer sich in den insgesamt fünf Kategorien "Entrepreneur des Jahres 2011" nennen darf. Im Mozartsaal begrüßte Georg Graf Waldersee, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ernst & Young GmbH, Gäste und Finalisten. Er freute sich, dass der Preis inzwischen schon zum 15. Mal verliehen wird. Insgesamt, so Georg Graf Waldersee, werde die Auszeichnung in 50 Ländern vergeben. Im Namen der Jury erklärte dann Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, dass es alles andere als leicht gewesen sei, unter den Unternehmen eine Rangfolge festzulegen. Vor allem, als es darum ging, aus den 65 Finalisten, die ja allesamt herausragende Unternehmerpersönlichkeiten seien, die fünf auszuwählen, die sich "Entrepreneur des Jahres 2011" nennen dürfen. Ganz besonders freute sich der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, dass aus "seinem Ländle" die mit Abstand meisten Finalisten kommen.
Allen 65 Finalisten wurde dann feierlich ihre Auszeichnung überreicht. "Die Preisträger nahmen die Juroren durch deutliche Wachstumsraten, aber auch durch Engagement für soziale und ökologische Projekte für sich ein", sagt Wolfgang Glauner, Organisator und Projektleiter des Wettbewerbs. Danach ging es ins Foyer, wo die Bilder aller Finalisten - alle von einem Zeichner eigens gefertigt - und eine kleine Zusammenfassung dessen, mit was sich die einzelnen Unternehmen beschäftigen, in einem "Walk of Fame" ausgestellt waren.
Nach dem Dinner im großen Saal wurde es dann spannend. Nun wurde das Geheimnis gelüftet, wer sich "Entrepreneur des Jahres 2011" nennen darf. Für die Kategorie Industrie, für die auch Bausch + Ströbel nominiert war, erhielt diesen Preis Dr. Manfred Wittenstein (69) Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG Igersheim-Harthausen. Er machte aus einem ruinösen Nähmaschinenbetrieb einen Weltmarktführer in Antriebstechnologie. Wittenstein darf Deutschland nun zudem beim internationalen Wettbewerb "World Entrepreneur oft the Year 2012" in Monte Carlo vertreten. Am Württemberg-Tisch freute man sich, dass die Auszeichnung in die Region geht. Schließlich sei das ein tolles Aushängeschild für ein Gebiet mit vielen - zum Teil eher unbekannten - Weltmarktführern, so Siegfried Bullinger. Bei Bausch + Ströbel zeigt man sich mit der Auszeichnung "Finalist" schon sehr zufrieden. "Schon der Abend in der Alten Oper war wirklich ein einmaliges Erlebnis", so Markus Ströbel rückblickend.
Siegfried Bullinger und Markus Ströbel sind nun automatisch in den "Entrepreneur des Jahres-Club" aufgenommen, der für seine Mitglieder immer wieder hochkarätige Veranstaltungen bietet.
Über den Wettbewerb "Entrepreneur des Jahres"
Ernst & Young organisiert den Unternehmerwettbewerb "Entrepreneur des Jahres" weltweit in über 50 Ländern. In Deutschland wird die Auszeichnung 2011 zum 15. Mal verliehen. Eine neutrale Jury wählt die Sieger in fünf Kategorien. Mit der Auszeichnung werden unternehmerische Spitzenleistungen identifiziert und honoriert. Unterstützt wird der Wettbewerb von namhaften Unternehmen und Medien, darunter die DZ BANK, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Manager Magazin.
Neben der Auszeichnung erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten hat sich Ernst & Young auch die Förderung kommender Generationen von Entrepreneuren zur Aufgabe gemacht und die "Entrepreneur of the Year Junior Academy" ins Leben gerufen.
Die unabhängige Jury
- Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident a.D.
- Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. e.h. mult. Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft
- Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz, Präsident des ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH
- Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, Gründer der IDS Scheer AG
- Dr. Patrick Adenauer, Geschäftsführer der Bauwens GmbH & Co. KG
55 neue Kolleginnen und Kollegen auf einen Schlag
Im Durchschnitt werden in der monatlichen Mitarbeiterzeitung von Bausch+Ströbel drei bis vier neu Kolleginnen oder Kollegen mit Bild vorgestellt. Doch in der September-Ausgabe wird die dafür vorgesehene kleine Rubrik auf der letzten Seite bei weitem nicht ausreichen: denn am 1. September haben beim Ilshofener Spezialmaschinenhersteller sage und schreibe 55 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichzeitig neu begonnen.
Schon um 7.30 Uhr war am Empfang einiges los. 37 neue Auszubildende wurden hier von Personalleiterin Gabriele Rohn in Empfang genommen.
"Nach wie vor legen wir großen Wert auf eine gute Ausbildung", betont Personalleiterin Gabriele Rohn. Und das bezieht sich sowohl auf die Qualität als auch auf die Zahl der angebotenen Ausbildungsstellen. Das rasante Wachstum des Unternehmens in den vergangenen Jahren war auch deshalb leicht zu meistern gewesen, da man auf sehr viele im Unternehmen selbst gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen konnte, ist Rohn überzeugt.
Doch natürlich setzt man bei Bausch+Ströbel nicht allein auf "Eigengewächse". Eine halbe Stunde nach den neuen Auszubildenden treffen 18 weitere neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein und werden ebenfalls herzlich willkommen geheißen. Sie werden künftig in unterschiedlichsten Abteilungen arbeiten. Die Hälfte der neuen Mitarbeiter wird in der Konstruktion beginnen und hier nun in den nächsten Wochen erst einmal ein gründliches Schulungsprogramm durchlaufen, das sie speziell auf die Anforderungen bei Bausch+Ströbel vorbereitet. "Bei der Entwicklung immer an vorderster Stelle zu stehen ist für uns als Spezialmaschinenhersteller von größter Wichtigkeit, deshalb werden wir hier auch weiterhin unseren Schwerpunkt setzen", so der geschäftsführende Gesellschafter Siegfried Bullinger.
Mit den jetzt neu eingestellten Mitarbeitern ist das personelle Wachstum nicht beendet. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Mitarbeiterzahl die 1000er-Marke überschreiten.
"Die Personalaufstockung steht im direkten Zusammenhang mit der räumlichen Erweiterung des Unternehmens" erklären die geschäftsführenden Gesellschafter Markus Ströbel und Siegfried Bullinger. Derzeit investiert Bausch+Ströbel rund 20 Millionen Euro in eine neue Montagehalle, in neue Lageräume, in Büros und Sozialräume. Mitte 2012 sollen die neuen Gebäude bezugsfertig sein.
Lösung aus einer Hand
Bausch + Ströbel und SKAN schließen Kooperationsvertrag ab
Mit der Vertragsunterzeichnung während der Interpack in Düsseldorf ist es nun offiziell: Der Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel und SKAN, die Spezialistin der Isolatortechnologie, werden künftig eng im Bereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen zusammenarbeiten. Unterzeichnet haben den Vertrag Thomas Huber und Volker Sigwarth von SKAN und Markus Ströbel und Siegfried Bullinger, geschäftsführende Gesellschafter von Bausch+Ströbel. "Durch diese Kooperation profitieren die Kunden vom gebündelten Wissen unserer beiden Unternehmen", sind sich die Kooperationspartner sicher.
Bausch + Ströbel ist weltweit führend im Bereich Spezialmaschinenbau für die pharmazeutische Industrie. Das Unternehmen entwickelt und baut Abfüll- und Verpackungsanlagen für flüssige und pulverförmige Arzneimittel.
Das schweizerische Unternehmen SKAN ist ebenfalls ein bekannter Name in der Pharmabranche:
Die SKAN ist der weltweit größte Anbieter und Technologieführer im Bereich der Isolatortechnologie für die aseptische und aseptisch-toxische Pharma- Produktion und Qualitätskontrolle.
Die Ausrüstung einer Abfüllanlage mit einem Isolator erlaubt deren vorgängige Dekontamination und schützt die kritische Zone der Abfüll- und Verpackungsprozesse maximal vor einer Kontamination durch den Menschen und der Umgebung.
Solche isolierten aseptischen und aseptisch-toxischen Abfüllanlagen haben die pharmazeutischen Hersteller bislang bei verschiedenen Unternehmen in Kombination gekauft:
Für die Abfüllanlage selbst zeichnete sich der Maschinenbauer zuständig, für die Isolatortechnologie ein weiterer Spezialist für diese hochtechnischen Geräte. Die Realisation derartiger Projekte bezüglich Projektverantwortlichkeiten und Koordination zwischen den einzelnen Anlagenherstellern erfolgte in der Regel flexibel nach Präferenz des Kunden: Je nach Projektvolumen übernahm entweder der Kunde selbst, ein Generalunternehmer oder einer der Anlagenhersteller die Gesamtkoordination des Projekts. Weitere Möglichkeit war, dass sich die Anlagenhersteller zu einem projektspezifischen Konsortium für dieses laufende Projekt zusammenschlossen.
Diese letzte Form bauen nun Bausch+Ströbel und SKAN mit ihrem Kooperationsvertrag konsequent aus und bieten isolierte aseptische und aspetisch-toxische Abfüllanlagen aus einer Hand an.
Die Vorteile dieser Projektrealisierung aus einer Hand sind überzeugend: Zum einen erhält der Kunde eine integrierte technische Lösung durch eine an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete gemeinsame Entwicklung. Zum anderen profitiert er von einem geringeren Koordinationsaufwand während der Projektrealisierung. Ist die Anlage dann in Betrieb, steht eine ganzheitliche kompetente Betreuung der isolierten Abfüllanlage mit Wartungs- und Serviceleistungen zur Verfügung.
Der Kooperationsvertrag schreibt allerdings keine Ausschließlichkeit vor. "Jedem Vertragspartner ist es freigestellt, auch mit anderen Unternehmen zu kooperieren, wenn ein Kunde eine andere Isolator-Füllmaschinenkombination wünscht, etwa, wenn er schon andere Abfüllanlagen oder Isolatoren von anderen Herstellern nutzt", so Thomas Huber von der Firma SKAN. "Ich bin mir jedoch sicher, dass Kunden sehr schnell die Vorteile dieser Zusammenarbeit sehen und diese auch nutzen", ergänzt Markus Ströbel von Bausch+Ströbel.
Excellence United - Spitzentechnologie für die gesamte Wertschöpfungskette der Produktion in der Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie
Excellence United ist eine strategische Allianz von Unternehmen des Spezialmaschinenbaus. Alle Mitglieder sind selbstständige, mittelständische Familienunternehmen und jedes für sich besitzt eine im Markt anerkannte technisch führende Rolle im jeweiligen Segment. Dies wird im Namen "Excellence United" zum Ausdruck gebracht. Gemeinsam decken die Mitglieder der Allianz alle Stufen der Wertschöpfungskette bei Kunden aus der Pharma-, Medizintechnik- und Prozessindustrie ab. Für diese Anwender bietet die Excellence United ein einzigartiges Netzwerk von Know-how, Technik, Service und Projektmanagement - und zwar weltweit.
So profitieren Kunden z. B. bei Turn-Key Projekten von aufeinander abgestimmten Prozessen, modernen Bedienkonzepten und durchgängigen Dokumentationen, die eine maximale Planungs- und Produktionssicherheit garantieren. Durch die gemeinsame Nutzung der Ressourcen haben Kunden Zugriff auf ein weltweit einmalig dichtes Service-Netzwerk mit rund 600 Mitarbeitern. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen der Excellence United mehr als 4.800 Mitarbeiter und erzielen einen Umsatz von über 800 Mio. €.
Die Mitglieder der Allianz sind Bausch+Ströbel, Fette Compacting, Glatt, Harro Höfliger, Uhlmann und Visiotec.






